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Die Philosophie

Vor mehr als einem halben Jahrhundert wurde die Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen abgegeben und unterzeichnet. Recht auf Leben und Freiheit, Meinungsfreiheit, Recht auf Bildung und Arbeit, Schutz der Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft, Wahlrecht, Schutz sozial Schwacher und Minderheiten...
um eine Umsetzung dieser Inhalte haben sich seitdem viele Länder bemüht.

Vor allem in den sogenannten "westlichen" Demokratien stehen sich die Freiheit des Einzelnen und die Verpflichtung an die soziale Gemeinschaft einigermaßen ausgewogen gegenüber. Wichtige Garanten dafür sind der wirtschaftliche Wohlstand und ein gesundes Bewußtsein der eigenen Identität. Das heißt aber nicht, dass in diesen Staaten keine Verletzungen der Menschenrechte begangen werden und nicht jeder erfährt Gerechtigkeit und Brüderlichkeit. Besonders Minderheiten haben es bis heute schwer, anerkannt und gleichberechtigt behandelt zu werden.

 

Ganz anders ist die Situation in ärmeren Regionen, wirtschaftliche Not bedingt meist politische Instabilität.
Oft lebt die Mehrheit am Existenzminimum und an der Macht sind diejenigen, denen ihr eigenes Wohl mehr am Herzen liegt als das ihres Landes. Um den Machterhalt zu sichern, werden Presse- und Redefreiheit eingeschränkt, das Recht auf Versammlung existiert meist nicht. Auch für die soziale Sicherheit übernimmt der Staat in der Regel keine Verantwortung, schließlich gibt es dafür kein Geld.

Üben die Menschen dennoch Kritik, werden sie Repressalien ausgesetzt, manchmal müssen sie sogar um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten.

Letztendlich stellt sich die Frage: Wieviel Wohlstand ist denn eigentlich notwendig um die Erklärung der Menschenrechte von 1948 umsetzen zu können?

Wir von der Kriegskindernothilfe e.V. können diese Frage leider auch nicht beantworten. Wir können jedoch mit unserer Arbeit ein wenig mehr "Menschlichkeit" in andere Länder hinaustragen.

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